Welche Angst w√ľrdest Du gerne loslassen?ūüėĶ

Von H√∂henangst bis Bindungsangst ‚Äď wir alle k√§mpfen gegen die ein oder andere Angst. Doch Angst ist auch eine F√§higkeit ‚Äď f√ľr unsere Vorfahren war sie √ľberlebenswichtig. Angst warnt uns vor gef√§hrlichen oder riskanten Situationen oder Aktionen. Angst z√§hlt wie die Wut, Trauer und √úberraschung zu den Basisgef√ľhlen ‚Äď sie sind jedem Menschen auf der Erde eigen. 

 
Auch heute ist es angebracht, vor gewissen Dingen Angst zu haben, zum Beispiel vor einem Auto, das auf einen zu rast. Angst wird allerdings erst zum Problem, wenn sie uns qu√§lt und nicht weiterhilft. Zum Beispiel, wenn uns etwas √ľber den Kopf w√§chst und ungel√∂st bleibt. Dann f√ľhrt die Angst zu inad√§quatem, sch√§digendem Vermeidungsverhalten. 

Welche lässt Dich nicht los?

Was die Angst mit uns macht
Angst kann Macht √ľber uns gewinnen, zum Beispiel √ľber unseren K√∂rper:
Wir schwitzen, haben feuchte H√§nde, zittern, kriegen weiche Knie, wir atmen schneller, heftiger, flacher. Ja, auch ich kenne das…
Die Angst kann auch √ľber unsere Gedanken kommen, indem wir uns vorstellen, was alles passieren kann und so schaffen wir es nicht mehr, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auch √ľber unsere Gef√ľhle oder unser Verhalten zeigt sich die Angst: Wir f√ľhlen uns angespannt, m√∂chten fliehen oder versetzen uns in Kampfbereitschaft oder wir suchen schlimmstenfalls die ‚ÄúErl√∂sung‚ÄĚ in Alkohol oder anderen Sucht- und Beruhigungsmitteln…  

Heute schreibe auch ich √ľber meine Angst
Ich habe Angst (als Fahrer) auf der Autobahn zu fahren!ūüöó  
Kein Witz. Aber ich habe wirklich Angst davor, dort einen Unfall zu bauen und stehen zu bleiben und nicht zu wissen, wie ich da wieder weg komme oder ich in der Panik nicht mehr wei√ü, was zu tun ist und es deswegen zu weiteren Unf√§llen kommt. Tja..ūüėÖ  

Ich wei√ü auch woher die Angst kommt:  
Weil ich mir selbst oft nicht vertraue. bzw. ich kein Selbstvertrauen in meinen Fahrk√ľnsten habe. Dabei wei√ü ich eigentlich insgeheim, dass ich Autofahren kann – auf der Landstra√üe und in Kleinst√§dten sogar sehr gern. Ansonsten vertraue ich weder mir noch anderen Autofahrern…  

Denn meiner Meinung nach geht es auf der Autobahn oder auf Stra√üen in Gro√üst√§dten manchmal wirklich krass zu. Da schert pl√∂tzlich ein Auto ein ohne zu blinken, der n√§chste bremst einfach ohne ersichtlichen Grund und wieder der n√§chste hat dich nicht gesehen beim Spurenwechsel und ach herje ūüėĪ Alles schon erlebt! 

Zudem bin ich ja auch noch ein Mensch mit viel Empthie! Was an sich ja toll ist, aber im Auto denke ich zu viel an die anderen Autofahrer. Und da kommen dann Gedanken hoch wie:
Fahr jetzt nicht so langsam, nur weil Du eine Stra√üe suchst. Dem hinter Dir nervt das bestimmt!“  
Tja… Und so verpasse ich gerne mal Einfahrten und fahre und fahre und zu guter Letzt sagt das Navi einem auf der Autobahn auch noch „bitte wenden Sie“…- ganz klasse ūüėÖ  

Also das zu meiner Angst….  
Ich denke, dass ich die auch schneller loswerden k√∂nnte, wenn ich einfach √∂fters mal wieder kleine Autobahnstrecken fahren w√ľrde.. Aber gut.. Soweit bin ich noch nicht. 

„Den gr√∂√üten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“


Wie k√∂nnen wir die Angst √ľberwinden? Wie werden wir sie los?
Was gibt es √ľberhaupt f√ľr √Ąngste?
Fangen wir mal an bei Kindern. Diese entwickeln h√§ufig Schulangst oder die sogenannte Pr√ľfungsangst. Dann gibt es die Verlustangst, Flugangst, H√∂henangst oder auch die Zahnbehandlungsangst, die Angst von (√∂ffentlichen) Auftritten oder Reden, soziale Angst und die Angst vor Spritzen, Hunden, Katzen, etc….
Naja und meine Angst: Die Angst vor dem Autofahren auf Autobahnen^^ 

Des Weiteren gibt es unz√§hlige Arten von Phobien: Spinnenphobie, Klaustrophobie (Angst vor Eingesperrtsein), Agoraphobie (Angst, allein das Haus zu verlassen), Triskaidekaphobie (die Angst vor der Zahl 13), Soziale Phobie und viele mehr… 

Man kann Angstattacken fr√ľh genug angehen und besiegen. Du hast die Angst erlernt, also kannst du sie auch wieder verlernen.ūüėČ
Dazu muss man erstmal verstehen, wieso man √ľberhaupt diese √Ąngste entwickelt hat. Versuche also dies erst einmal herauszufinden und dich zu spiegeln und zu reflektieren. 

Vielleicht hilft es Dir auch, indem Du deine angstvollen Gedanken erst einmal aufschreibst. So nimmst Du diese erst einmal besser wahr und die negativen Gedanken sind aus dem Kopf. 
 
Im weiteren Schritt kannst Du dir einmal die Frage stellen:
Sind die Dinge, die ich denke, wirklich real?
Oder „Ist meine Angst √ľberhaupt realistisch oder sind es einfach nur Phantasien?“ 

Auch wenn Du dir klar gemacht hast, dass die Sorgen und √Ąngste nur Phantasien sind, ist es trotzdem nicht so leicht √Ąngste √ľberwinden zu k√∂nnen. Denn sie werden vermutlich trotzdem immer wieder auftauchen.

Eine Bekannte ist Entspannungstherapeutin und sie riet mir einmal
…mir einfach ein simples STOP-Schild vorzustellen und sich innerlich „STOP!“ zuzurufen. Da ja jahrelang die automatischen, negativen Gedankenmuster am Werk waren, wird es jedoch eine Weile dauern, bis deine √Ąngste nicht mehr auftauchen. Du wirst also am Anfang ziemlich oft ‚ÄěSTOP!‚Äú sagen und sehr viel Ausdauer mitbringen m√ľssen. Irgendwann hat es dein Gehirn jedoch umgelernt und die negativen Gedanken tauchen nicht mehr (so oft) auf.  
 
Ach zu guter Letzt ein Tipp w√§hrend einer Panikattacke: 
In dieser Situation helfen mir zum Beispiel Atemtechniken. Langsam ein- und ausatmen holen mich wieder runter und beruhigen mich. So kann ich wieder klarer denken und gerade wenn ich Auto fahre, ist das Lebenswichtig. Unkonzentriertes und √§ngstliches Fahren macht es sonst n√§mlich nicht besser…^^ 



Wie sieht es nun bei dir aus?  
ūüĎČ Welche √Ąngste hast Du?  
ūüĎČ Woher kommen deine √Ąngste?  
ūüĎČ Hast Du Tipps, wie man √Ąngste los wird? 


Folg mir gern auf Instagram…

…oder schreib mir auch gerne unten im Kommentarfeld, wie Du zu dem Thema denkst oder welche Erfahrungen Du gemacht hast. Auch gegen ein allgemeines Feedback spricht nix ūüėČ



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‚ÄěDu bist die B√ľcher, die Du liest!‚Äú

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